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NEUE DIN FÜR VORHANGFASSADEN

Die Produktnorm für Vorhangfassaden wurde im November 2020 inhaltlich überarbeitet und liegt nun als DIN EN 13830:2020-11 vor. Aufgrund der aktuellen Probleme in den EU-Kommissionsdiensten ist aber vorerst mit einer Harmonisierung nicht zu rechnen. Vorhangfassaden müssen deshalb immer noch nach der alten, aber harmonisierten Norm EN 13830:2003 CE-gekennzeichnet werden. Im November wurde vom Deutschen Institut für Normung (DIN) die Produktnorm für Vorhangfassaden als neue Fassung DIN EN 13830:2020-11 oder auch 13830:2015+A1:2020-11 veröffentlicht. Die bisherige Fassung DIN EN 13830:2015-07 wurde nur in Teilbereichen überarbeitet, weil 2015 bereits umfangreiche Ergänzungen und Änderungen im Vergleich zur Fassung von 2003 vorgenommen wurden. (Quelle: ift Rosenheim GmbH)

REPORT ZU DEN SUSTAINABLE DEVELOPMENT GOALS

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. hat einen neuen Report veröffentlicht, der erklärt, wie Gebäude einen Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen leisten können. Den 17 Sustainable Development Goals (SDGs) stellt die Publikation die Einflussmöglichkeiten einer nachhaltigen Planung und Bauweise gegenüber. Architekten und Planer genauso wie Bauherren und Kommunen erhalten so eine Orientierung, wie sie im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sinnvoll aktiv werden können. Der Report bietet zudem einen Abgleich der SDGs mit den Kriterien verschiedener DGNB Zertifizierungssysteme. Dieser zeigt: Bis zu 15 der 17 SDGs werden im Rahmen der DGNB Zertifizierung eines Bauprojekts angesprochen.

BAUSTOFFINDUSTRIE WILL CO2-PRODUKTION REDUZIEREN

Die Coronakrise bestimmt derzeit die Tagesordnung. Dabei geraten andere wichtige Themen wie der Klimaschutz ein wenig in den Hintergrund. Ergebnisse der Jahresanalyse von Bauinfoconsult zeigen aber, dass die Baustoff- und Installationsmaterialindustrie das Thema langfristig auf der Agenda hat: So sind sich die befragten Hersteller weitgehend einig, dass sie ihre Produktion bis 2025 wesentlich klimafreundlicher ausrichten müssen. Spätestens mit dem Inkrafttreten des Klimapaketes Anfang 2020 ging die Klimadiskussion an keinem Bauakteur mehr spurlos vorbei. Vier von fünf der 42 online befragten Entscheider bei namhaften Baumaterialproduzenten stimmten zu, dass es für sie vonnöten sein wird, bis 2025 ihre C02-Hausaufgaben verstärkt anzugehen.

GEBÄUDESCHADSTOFFE IM BILD

Das Thema Schadstoffe ist komplex und teilweise widersprüchlich oder unklar geregelt. Planer und Ausführende sehen sich bei Verdacht auf Schadstoffe mit entsprechenden Problemstellungen konfrontiert und müssen vor Baubeginn Entscheidungen schnell und sicher treffen. „Gebäudeschadstoffe im Bild“ ist die eine umfassende, visualisierte und auch für Fachfremde verständliche Darstellung wesentlicher Schadstoffe und ihrer typischen Fundstellen. Das Nachschlagewerk bietet damit eine schnelle Hilfe bei der Suche nach Schadstoffquellen.
„Gebäudeschadstoffe im Bild - Asbest, KMF, PCB, PAK und weitere Schadstoffe in Gebäuden erkennen“, von Dipl.-Ing. Hans-Dieter Bossemeyer. Verlagsges. Rudolf Müller Köln, 2020, 10,5 x 14,8 cm, Kartoniert. 127 Seiten mit 52 farbigen Abbildungen. 45 Euro, ISBN: 978-3-481-04196-0, E-Book-ISBN: 978-3-481-04197-7.